Human Design und Wissenschaftlichkeit – Kritik an der Methodik

Über die Kombination aus Human Design und Wissenschaft und meine Kritik an der Methodik.

Bitte beachte: Dieser Beitrag ist gewollt etwas kritischer als meine bisherigen Beiträge, da ich das Human Design hier aus dem nüchternen Blickwinkel einer an Astrologie interessierten Wissenschaftlerin betrachte (also vielleicht nur teilweise nüchtern :D). Welchen Wert ich persönlich im Human Design System sehe, folgt dann anschließend weiter unten.

Human Design und Wissenschaft?

Wie kommt man überhaupt darauf, das Human Design mit Wissenschaft zu verbinden?

Das Human Design scheint an einigen Stellen erstaunliche Parallelen zu wissenschaftlichen Erkenntnissen zu haben (z.B. die 64 Tore und die 64 Codons im menschlichen Genom, Erkenntnisse aus der Neutrinoforschung, etc.) und ist noch dazu ein komplex, in sich logisches System, dass es manchmal als „wissenschaftlich“ bezeichnet wird. Das halte ich jedoch für sehr gefährlich, denn es gibt einige grundlegende Unterschiede zwischen dem Human Design und moderner Wissenschaft.

Verstehe mich nicht falsch, ich persönlich finde das Human Design sehr spannend und die erste Analyse meines Charts hat mir damals echt die Augen geöffnet, aber trotzdem gibt es aus meiner Sicht als Wissenschaftlerin ein paar gravierende Kritikpunkte am Human Design System und dem Bezug zur „Wissenschaftlichkeit“. Das liegt vor allem an den unterschiedlichen Vorgehensweisen zur Erkenntnisgewinung – der Methodik.

In diesem Beitrag möchte ich dir zuerst einige scheinbare Parallelen zwischen Human Design und Wissenschaft nennen, bevor ich dir anschließend meine Kritikpunkte nenne. Danach verrate ich dir, worin ich persönlich den Wert von Human Design sehe.

Klingt gut?

Dann lass uns loslegen! 🙂

Scheinbare Parallelen zwischen Human Design und Wissenschaft

Liest man im Internet über das Human Design System, findet man immer wieder Beispiele für Parallelen zwischen dem Human Design und den Ergebnissen der modernen Wissenschaft.

Aber was ist da dran?

Ich möchte hier zwei Beispiele nennen, in denen die Erkenntnisse der modernen Wissenschaft tatsächlich ganz nebenbei ein paar Grundideen des Human Design zu belegen scheinen.

Bild fuer das Thema Human Design und Wissenschaft

Die 64 Hexagramme des I-Ging und das menschliche Genom (Biologie)

Einer der Schlüssel zum Human Design ist die Verwendung des jahrtausendealten, chinesischen Buch der Wandlungen, dem I-Ging. Angeblich lassen sich nun Ähnlichkeiten zwischen dem Aufbau der 64 Hexagramme des I-Gings und dem Aufbau unserer menschlichen DNA finden.

Lass uns einmal beide Systeme miteinander vergleichen.

Unsere DNA besteht aus zwei Strängen von Nukleotiden, wobei der eine Strang das perfekte
Gegenstück des anderen ist.

Die „Codesonne“ zeigt, welche Basensequenz welche Aminosäure ergibt. Gemeinfreies Bild von Mouagip unter „Genetischer Code“ auf Wikipedia.

Der genetische Code eines jeden Menschen besteht aus vier DNA-Basen (Adenin & Thymin, Guanin & Cytosin), die in Dreiergruppen zusammengefasst werden. Jede dieser Dreier-Gruppierungen bezieht sich auf eine Aminosäure und bildet ein sogenanntes „Codon„. Es gibt 64 dieser Codons in unserem genetischen Code.

In ähnlicher Weise gibt es im I-Ging vier grundlegende Permutationen von Yin und Yang (bzw. geöffneten und durchgezogenen Linien), die ebenfalls in Dreiergruppen, den so genannten „Trigrammen„, angeordnet sind. So, wie sich die beiden Stränge unserer DNA gegenseitig ergänzen, hat auch jedes Trigramm des I-Ging einen Partner und zusammen bilden diese beiden Symbole ein Hexagramm.

So wie es 64 Codons in unserer DNA gibt, gibt es 64 Hexagramme im I-Ging.

Wenn dich die Ähnlichkeit nun begeistert, dann muss ich dich als Wissenschaftlerin leider zurückhalten. Denn ja, eine Ähnlichkeit in der Struktur ist zwar da, aber trotzdem beweist das erstmal nicht viel.

Wenn man vier verschiedene Elemente in Dreiergruppen zusammenfasst, ist 64 allein aus mathematischen Gründen die naheliegendste Zahl an Permutationen (4 hoch 3 = 64). Und nach der Zahlen-Ähnlichkeit des Aufbaus enden die Ähnlichkeiten zwischen menschlichem Genom und Hexagrammen aus wissenschaftlicher Sicht auch fast schon wieder.

Also: Eine nette Ähnlichkeit, die aber alleinstehend definitiv kein Beleg für die wissenschaftliche Fundiertheit des Human Designs ist. Wissenschaft basiert nicht auf Glauben und scheinbaren Ähnlichkeiten, sondern auf falsifizierbaren Theorien und experimentell bestätigten Fakten. Dazu gleich mehr.

Neutrinos, Quanten, Energie und magnetische Monopole (Physik)

Das Human Design baut außerdem auf der Annahme auf, dass uns in jeder Sekunde und durch jeden Quadratzentimeter unseres Körpers ein Strom aus Neutrinos durchdringt.

Zu aller erst: Was sind Neutrinos?

Neutrinos (nicht zu verwechseln mit Neutronen) sind elektrisch neutrale Elementarteilchen (= die kleinsten, bekannten Bausteine der sichtbaren Materie).

Neutrinos sind so ähnlich wie die negativen Elektronen, nur ohne die negative, elektrische Ladung und mit weniger Masse (sie sich viel leichter). Daher kommt übrigens auch der Name: Es ist elektrisch neutral (Neutr-) und es ist sehr leicht: (-ino).

Okay, wie entstehen Neutrinos?

Nach unserem derzeitigen Wissensstand entstanden die ersten Neutrinos bereits in der ersten Sekunde des frühen Universums, noch bevor sich Atome bilden konnten. Aber es gibt nicht nur Urzeit-Neutrinos, denn Neutrinos werden ständig in den Kernreaktionen von Sternen, wie unserer Sonne und Kernreaktionen hier auf der Erde erzeugt.

Eine Wechselwirkung von Neutrinos mit den Protonen, Elektronen und Neutronen, aus denen wir Menschen bestehen, findet dabei vergleichsweise nur sehr selten statt. Deshalb geht ein Strahl von Neutrinos auch durch sehr dicke Objekte, wie z.B. die ganze Erde, relativ einfach und mit keiner oder nur sehr wenig Wechselwirkung hindurch. Entsprechend aufwendig ist auch der Nachweis von Neutrinos in Experimenten.

Im Human Design sind die kosmischen Neutrinos die Informationsträger für unsere individuelle Prägung. Also der Neutrinostrom, der uns zum Zeitpunkt unserer Inkarnation (ca. drei Monate vor der Geburt) und zum Zeitpunkt unserer Geburt durchdrungen hat, beeinflusst laut Human Design, welches Design und welche Persönlichkeit wir haben.

Ist diese Idee aus wissenschaftlicher Sicht valide?

Die kurze Antwort ist „Nein“. Denn ja, wir werden zwar ständig von Neutrinos durchdrungen und bei der schieren Anzahl an Neutrinos besteht vielleicht die Chance der Wechselwirkung, aber es gibt einige andere Dinge, die mit dem bisherigen Kenntnisstand der Naturwissenschaften einfach (noch) überhaupt keinen Sinn machen.

Dazu gehören u. A. die folgenden zwei Gedanken:

  • Wie genau soll die seltene Wechselwirkung mit kosmischen Neutrinos gezielt das genetische Material eines ca. 6 Monate alten Fötus beeinflussen? Oder Informationen in ein gerade geborenes Baby übertragen? Neutrinos tragen vergleichsweise sehr wenig Energie und sind nicht besonders reaktionsfreudig…
  • Warum sollten Neutrinos, die vorher z.B. den Planeten Jupiter durchdrungen haben, andere Eigenschaften in einem Menschen erzeugen, als die Neutrinos, die vorher z.B. Mars durchdrungen haben? Rein physikalisch lässt sich kein Unterschied zwischen Jupiter-Neutrinos und Mars-Neutrinos feststellen…
  • Achja und… globale Magnetische Monopole sind (bisher) ein großes No-No in der Physik

Das Problem ist, dass im Human Design einfach davon ausgegangen wird, dass die Dinge so sind, wie gesagt wird. Es wurden keine Experimente o. Ä. durchgeführt, um die aufgestellten Behauptungen zu unterstützen. Zudem werden angefangenen Ideen (Kosmische Neutrinos beeinflussen Design & Persönlichkeit) nicht nach wissenschaftlicher Logik zu Ende geführt (Wie genau soll das im Rahmen unserer bisherigen Theorien funktionieren?).

Man mag hier argumentieren, dass das ja nicht so wichtig ist, solange das System funktioniert und das bestimmte Dinge vielleicht erst in ein paar Jahren experimentell bestätigt werden können. Das mag sein, aber so lange gehören diese Dinge nicht in den Bereich der Wissenschaft, sondern fallen viel eher in Bereich des persönlichen Glaubens. Aussagen ohne valide Theorien und stichfeste Messergebnisse sind nicht wissenschaftlich!

Kritik am Human Design

Okay, die beiden Vergleiche zwischen Human Design und Wissenschaft hinken also noch etwas und sprechen ohne weitere Forschung definitiv nicht für einen wissenschaftlichen Beweis der Prinzipien des Human Design.

Mein größter Kritikpunkt hier ist immer wieder die unwissenschaftliche Methodik.

Eine Anforderung an alle wissenschaftliche Theorien

Im ersten Semester lernt wahrscheinlich jeder Student der Naturwissenschaften, dass nur eine falsifizierbare Theorie eine gute Theorie ist. Was bedeutet das?

Das bedeutet, dass jede wissenschaftliche Theorie so aufgestellt sein sollte, dass es Möglichkeiten zur Überprüfung -und vor allem: zur Widerlegung- der Theorie gibt.

Ein Beispiel: Wir stellen die Annahme auf, dass sich alle Stoffe bei Hitze ausdehnen. Diese Theorie ist falsifizierbar, indem wir zeigen, dass sich nicht alle Stoffe bei Hitze ausdehnen. Nun führen wir viele Experimente durch und erhitzen verschiedene Stoffe. Dabei stellen wir fest, dass sich nicht alle Stoffe bei Hitze ausdehnen. Unsere Annahme ist widerlegt. Wir schreiben unsere Ergebnisse auf, veröffentlichen sie (sodass sie jeder auf der Welt nachprüfen kann) und überlegen uns eine neue Theorie. Eine Theorie ist nur so lange gültig, bis sie widerlegt wird. Wissenschaftler irren sich sozusagen „nach vorne“ zu immer universelleren Theorien.

Ein zweites Beispiel: Wir nehmen an, dass Gravitation durch unsichtbare Elfen verursacht wird, die wir Menschen weder sehen, anfassen, riechen oder hören können und die auch nicht mit unseren Messapparaturen wechselwirken. Diese Annahme können wir durch kein Experiment überprüfen. Wir können sie nicht falsifizieren. Wenn wir trotzdem davon überzeugt sind, dass unsichtbare Elfen die Gravitation verursachen, ist das ein persönlicher Glaube.

Die unwissenschaftliche Methodik des Human Design

Ein ähnliches Problem wie mit den unsichtbaren Elfen sehe ich im Human Design. Die Aussagen sind erstmal einfach so „vom Himmel gefallen“ – und zwar fast wortwörtlich, als Ra Uru Hu das ganze Human Design System von channelte. Es gibt keine echten, wissenschaftlichen Studien dazu, sondern nur persönliche Erfahrungen. Viele Menschen finden, dass das Human Design sehr gute Aussagen über sie und ihre Persönlichkeit trifft, aber es gibt auch Menschen, die das nicht finden.

Ein großes Problem dabei ist der Rückgriff auf Geburtsdatum und der Geburtszeit zur Bestimmung der Wesensmerkmale. (Das gilt nicht nur für das Human Design, sondern generell für viele Zweige der Astrologie.) Naturwissenschaftler kritisieren hier zurecht: „Wie, um aller Welt, soll die Position der weit entfernten Himmelskörper Einfluss auf den Charakter eines Menschen haben?

Ja, es gibt Neutrinos und ja, wir werden innerhalb unseres Lebens von vielen Neutrinos durchquert, aber die Sache mit den Neutrinos hatten wir ja weiter oben schon einmal besprochen.

Fakt ist, dass die Kräfte, die von so weit entfernten Himmelskörpern auf uns einwirken, schlichtweg super winzig sind. Da hat selbst ein Auto, das in unserer Straße entlang fährt, mehr gravitativen Einfluss auf uns. (Oder die Neutrinos, die in Kernkraftwerken erzeugt werden.)

Der Ausweg aus diesem Dilemma: Man sieht die Position der Himmelskörper nicht als direkte Quelle des Einflusses auf uns Menschen, sondern nur als symbolische Quelle.

Wie im Himmel, so auf der Erde.

Das kann man machen, aber dann rutscht die Astrologie wieder in den Bereich des persönlichen Glaubens und hat keinen Bezug mehr zur wissenschaftlichen Methodik & Logik.

Es kann natürlich auch immer noch sein, dass die aktuelle Wissenschaft wichtige Zusammenhänge übersieht, die diese Phänomene erklären würde. Ja, wir wissen mittlerweile sogar, dass unser aktuelles Bild über die kleinsten und größten Dinge im Universum noch unvollständig ist, aber das, was wir bisher „wissen“, hat seine Berechtigung und seinen Nutzen, denn es kann -zumindest theoretisch- von JEDEM Menschen und jedem Messgerät überall auf der Welt gemessen, berechnet und bestätigt werden.

Du wärst wahrscheinlich auch nicht zufrieden, wenn dein Arzt vor einer Kopf-Op nur glaubt, dass sich hinten rechts in deinem Kopf unerwünschtes Gewebe befindet.
Viel besser wäre es, wenn er ein MRT Bild deines Kopfes gemacht hätte (beruht auf den Prinzipien der Kernspinresonanz = physikalisches Fachwissen) und die OP dann mit seinem medizinischen Fachwissen sauber durchführen würde.

Genauso wärst du wahrscheinlich unzufrieden, wenn ein schlecht gelaunter Polizist nur glauben würde, dass du zu schnell gefahren bist. Eine vernünftige Messung durch einen Blitzer ist neutral und gibt entweder dir oder ihm Recht.

Durch Wissenschaft geschaffenes Wissen wird überall zuverlässig angewendet und das geht nur dank der festgelegten & sauberen Methodik, die dahinter steckt.

Statistisch Signifikante Studien

Während die physikalischen Aspekte der Theorien des Human Design eher schwierig zu überprüfen sind (Neutrino-Forschung etc. ist generell eher aufwändig), wären psychologische Studien wahrscheinlich einfacher durchzuführen.

Was dafür benötigt werden würde, wären randomisierte, kontrollierte Studien, in denen Human Design Reader einer statistisch signifikanten Anzahl an Menschen Readings geben würden. Und zwar müsste es eine Versuchsgruppe geben, die ein richtiges Reading bekommt und eine andere Versuchsgruppe, die ein „falsches“ Reading bekommt (ein „Placebo-Reading“ sozusagen).

Eine vorherige Persönlichkeitsanalyse und die Identifikation der Menschen aus beiden Gruppen mit ihrem Reading könnte dann unabhängig voneinander ausgewertet werden.

Die Ergebnisse würden mich so was von interessieren! 😀

Worin der Wert des Human Design meiner Meinung nach liegt

Wie kannst du als Wissenschaftlerin eigentlich an Astrologie glauben?„, werde ich manchmal von Kollegen aus der Wissenschaft gefragt.

Und die Antwort ist recht einfach. Ich glaube nicht an Astrologie als wissenschaftliche Wahrheit, sondern nutze Aspekte des Human Design als Werkzeug in der Persönlichkeitsentwicklung. In meinem Kopf sind Wissenschaft und Human Design ganz klar voneinander getrennt. Ich suche nicht nach 100 Prozent Exaktheit des HD-Systems, sondern nutze, was mir gut tut.

Ich habe für mich persönlich erfahren, dass die Aussagen des Human Designs mir helfen, mich und die Menschen in meinem nahen Umfeld besser zu verstehen und so zu akzeptieren, wie ich bin / sie sind. Und das es mir etwas Magie und Zauber ins Leben bringt. 🙂

Überall da, wo mir das Human Design bei Dekonditionierung hilft und mein Leben schöner / leichter / interessanter macht, ist es super – auch ohne wissenschaftliche Beweise. Wenn ein System das Leben eines Menschen leichter und schöner macht, ist das für mich eine Existenzberechtigung.

Es steckt so viel Wissen über menschliche Verhaltensmuster und Gedankenprozesse im Human Design, dass ich mehr und mehr fasziniert davon bin, je tiefer ich tauche. Schaut man genau und Typ-übergreifend hin, kann man aus dem Human Design soo viel über Menschen lernen.

Ob ich nun aber tatsächlich MG bin, weil die Himmelskörper zum Zeitpunkt meiner Geburt an entsprechenden Positionen standen und Neutrino-Ströme diese Informationen in meine Gene einprogrammiert haben, bleibt für mich aber auf jeden Fall im Bereich des Magischen und wird nicht mit „richtiger“ Wissenschaft vermischt. (Deshalb findest du auch oft „laut Human Design“ in meinen Texten. 🙂 )

Wie siehst du das? Was ist deine Meinung zum Thema Human Design und Wissenschaft?

Dieser Beitrag hat 19 Kommentare

  1. Denny

    Hallo Catherina,

    danke für deine kritische Betrachtung. Ich teile deine kritische Sichtweise was HD betrifft und bin aber auf der anderen Seite von dessen frapierenden Aussagen über mich fasziniert. Kürzlich habe ich den psychologischen Potenzialtest CliftonStrength von Gallup gemacht und ich war überrascht wie sehr sich meine Top 10 Potenziale mit meinem hologenetischen Profil decken. Ich wäre also genau wie du an parallelstudien von HD-Profilen und psychologischen Persönlichkeitstest interessiert.

    Deine Seite habe ich übrigens heute erst entdeckt und ich finde sie sehr gut. Danke und viele Grüße Denny

  2. Nina

    Danke für diesen Beitrag. Genauso geht es mir auch. Ich finde vieles unlogisch oder teilweise „an den Haaren herbeigezogen“. Und trotzdem fasziniert es mich, wie gut viele Aspekte meines Human Designs zu mir passen. Ich bin ganz deiner Meinung, dass es Sinn macht, das Ganze im Sinne der Persönlichkeitsentwicklung und Menschenkenntnis zu nutzen, und sich gleichzeitig von dogmatischen Ansichten und Erklärungsbemühungen abzugrenzen.
    Falls du eine Studie zum HD planst, wäre ich auf jeden Fall dabei 🙂

    1. Cati

      Das kann ich sehr gut nachvollziehen! Ein Teil in mir will glauben, dass am Human Design „mehr“ dran ist und eine andere Seite kann nicht glauben, dass das Human Design so stimmt. Wie schrieb Goethe schon so schön: „Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust“. 🙂 Deshalb ist es -denke ich- erstmal ein guter Mittelweg, das Human Design als Werkzeug für Persönlichkeitsentwicklung und Menschenkenntnis zu sehen und daraus das mitzunehmen, was das Leben leichter und schöner macht (und mehr Akzeptanz für sich selber und andere schafft). Den Glauben „an eine tiefere Wahrheit“ dahinter lässt man aber besser im Bereich des persönlichen Glaubens.

      Ich bin leider keine Medizinerin / Psychologin und habe deshalb keine Erfahrung mit wissenschaftlichen Studien an Menschen. Ich plane also leider keine Studie, wäre aber natürlich sehr an den Ergebnissen einer solchen Studie interessiert! 😀

  3. Thorten

    Hallo Cati,
    vielen Dank für diesen tollen Beitrag, den ich als Wissenschaftler ebenfalls gut nachvollziehen kann. Ich bin nach einer schmerzhaften Trennung und der Suche nach einer sinnhafter Selbsreflexion zufällig durch einen Beitrag im Internet auf das HD gestoßen und bin ebenfalls verblüfft, wie viele Erkenntnisse ich daraus in kurzer Zeit für mich ziehen konnte. Ich finde mich und meine ehemalige Partnerin erstaunlich gut getroffen!
    Den wissenschaftlichen Aspekt der Astrologie hatte ich schon früher versucht zu ergründen, weil mir aufgefallen war, dass ich in meinem Freundeskreis eine Häufung bestimmter Sternzeichen finde, andere jedoch kaum oder gar nicht. Warum? Ich teile hier darum gerne meine (natürlich ebenfalls nicht falsifizierbare) Theorie:
    Ich stellte mir vor, dass Sonnenwinde (also Korpuskularstrahlungen wie sie ja auch von unserer Sonne messbar sind) dafür verantwortlich sein könnten. Diese können natürlich auch von anderen Sternen kommen und sich in Konstellation der Planeten über das Jahr wiederholen. Ob es also Neutrinos alleine sind, oder eine Kombination aus unterschiedlichen Stahlungstypen ist daher erstmal unerheblich.
    Wie und warum können diese „Strahlungen“ einen Einfluss auf die Ontogenese bzw. „Menschwerdung“ bzw. die Seele haben? Ein wie ich finde sehr eindrucksvolles Beispiel kommt aus der jüngeren pharmazeutischen Vergangenheit. Es ist der Fall der Missbildungen von Contagan in den 1950er und 60er Jahren, dessen Einnahme zu fehlenden Armen und/oder Beinen bei Neugeborenen führte. Dieses als Beruhigungs- und Schlafmittel verabreichte Mittel hatte verheerende Folgen auf die Entwicklung der Extremitäten von Menschen, aber nur wenn es zwischen dem 27. und 40.Tag nach der Empfängnis eingenommen wurde. In der übrigen Zeit eingenommen führte es zu keinerlei Missbildungen am Fötus. Dieses Beispiel zeigt, dass die „Menschwerdung“ in den einzelnen Entwicklungsphasen im Mutterleib mit unterschiedlichen Empfindlichkeiten auf verschiedene Organe reagiert. Man kennt dieses Phänomen der Ontogenese in der Biologie, in dessen zeitlichem Ablauf Organe zu unterschiedlichen Zeiten reifen bzw. angelegt werden. Es könnte darum sein, dass die Strahlung der Sonnen (aus unserer Galaxie?) in Abhängigkeit der Planetenstellungen (also wiederkehrend über das Jahr) Einflüsse auf die Determinierung der Seele, d.h. der unbewussten Inkarnation und bewussten Geburtszeitpunkt hat.
    Natürlich ist das auch nur eine Theorie;-). Sie stellt aber immerhin naturwissenschaftlich greifbare Erkenntnisse in unmittelbare Nähe, was sie aus meiner Sicht recht spannend macht.
    Während Sternzeichen nur einmal im Monat wechseln frage mich allerdings warum die Uhrzeit und der Tag so prägnant im Human Design zu Veränderungen führen kann. Das ist in meiner Theorie noch nicht verhaftet. Vielleicht hat ja einer die hier interessiert lesenden dazu weitere Gedanken ;-)!
    LG Thorsten

    1. Cati

      Hallo Thorsten,

      das ist eine sehr spannende Idee und ich kann mir auch sehr gut vorstellen, dass es viele Mechanismen und Geheimnisse gibt, die wir Menschen noch nicht entdeckt haben und vielleicht auch gar nicht verstehen können, weil unsere „Werkzeuge“ (Mathematik, Sprache, …) begrenzt sind. Gerade in der Wissenschaft habe ich das Gefühl, dass -je tiefer man in ein Thema eintaucht- immer neue Fragen auftauchen und man merkt, wie wenig man eigentlich weiß. Also… ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es gute, lückenlose Erklärungen auf wissenschaftlicher Basis geben könnte, aber momentan ist es eben (noch) nicht so weit – und das wird manchmal leider anders dargestellt.
      Falls andere Lesende weitere Gedanken dazu haben, würde auch ich mich natürlich sehr freuen, andere Meinungen zu hören. 🙂

      Ganz viele liebe Grüße und ein schönes Wochenende!
      Cati

  4. Thorsten

    Hallo Cati,
    auf der Suche nach weiterer Inspiration hatte ich mich auf dem diesjährigen „Flow Summit“ Online Kongress rumgetrieben und habe dort u.a. einen Beitrag von dem Biophysiker Dieter Broers gehört. Ich kann nur sagen: hoch spannend(!), da seine Arbeiten so ziemlich die von mir beschriebene Idee bestätigen könnte. Ich kann dem/der interessierten Leser/in nur empfehlen hier mal reinzuschauen: https://dieterbroers.com/
    LG, Thorsten

    1. Cati

      Hallo Thorsten,
      das klingt schon sehr spannend. Vielen Dank für die Empfehlung – da werde ich mich gleich mal umschauen! 🙂
      Liebe Grüße
      Cati

  5. Rainer

    Liebe Cati,
    nachdem ich mich nun schon ca. 20 Jahre mit dem Human Design beschäftige und etliche Readings sowohl im privaten als auch beruflichen Umfeld durchgeführt habe, bin ich dabei ein Stück tiefer in das Thema einzutauchen. Dabei bin ich auf deine Seite gestossen. Deine Texte und anschaulichen Erläuterungen zu den verschiedenen Themengebieten gefallen mir sehr und ich kann sie gut „verdauen“. 😊 Ganz im Gegenteil zu Ra’s Vorträgen und Texten.
    Auch mit diesem Artikel über HD und Wissenschaft gehe ich in Resonanz. Die Pseudo-Wissenschaftlichkeit, die von einigen Praktizierenden so in den Vordergrund gestellt wird, hat mich schon immer irritiert. Ich sehe in dem System ein fantastisches Werkzeug, welches im entsprechenden Kontext sehr gut funktioniert und erstaunliche Einsichten ermöglicht.
    Herzlichen Dank für deine wertvolle Arbeit und ich werde immer wieder vorbeischauen
    Rainer

    1. Cati

      Lieber Rainer,
      ganz ganz herzlichen Dank für deine lieben Worte! Ich freue mich sehr, dass die die Seite gefällt.
      Da stimme ich dir total zu – Human Design hat zwar mit klassischer Wissenschaft wenig zu tun, kann aber ein tolles Werkzeug für Selbstreflexion und Verständnis für die Verhaltensweisen anderer Menschen sein. 🙂
      Ich sende dir viele liebe Grüße und wünsche ein schönes Wochenende!
      Deine Cati

  6. ilona

    Liebe Cati, dieser Beitrag ist eine Bereicherung für die Welt und muss unbedingt viele Menschen erreichen. Es gibt bislang ganz wenig zur Relativierung und wertschätzenden Kritik am Human Design im Netz obwohl das Konzept gefühlt gerade boomt.

    Ich bin eine Freundin des Human Designs weil es mir Antworten zu meinem bisherigen Leben geliefert hat, die ich sonst nicht fand. Als Psychologin mit akademischem Hintergrund hatte ich ähnliche Fragen wie Du konnte sie nur nicht so gut formulieren. Ich befinde mich in einer Human Design Ausbildung und mir war die Beschäftigung mit der Basis sehr wichtig. Ich habe durch Deinen Artikel erkannt, wie ich angefangen habe zu wiederholen, was alle schreiben.

    Erkenntnis Nummer 1: Wir sind Kinder unserer Zeit
    Wir sind im Kreuz der Planung, Wissenschaft, Kontrolle groß geworden. Deshalb war es auch mir wichtig, eine wissenschaftliches Fundament zu finden, mit dem ich andere überzeugen kann ( mir selbst reicht interessanter Weise die eigene gute Erfahrung ) Das mit den Neutrinos klingt gut, kaum jemand versteht es und hinterfragt es. „Es ist eben so“ ist keine Wissenschaft.

    Erkenntnis Nummer 2 –Die Experimente, die es im Human Design zum Nachweis der Wissenschaftlichkeit gibt (die ich kenne), befassen sich nicht mit der Grundlage selbst.
    Sondern z.B. mit der Verteilung der Typen. Nun könnte man natürlich sagen, wenn dies bestätigt wird könne dies ja auch heißen, alles andere stimme auch. Doch das wäre etwas weit her geholt.

    Erkenntnis Nummer 3: Ich finde meine eigene Argumentation, warum ich mit Human Design arbeite
    Weil ich ein Anhänger von TCM, Yoga und Ayurveda bin finde ich es wunderbar, dass in dieses Konzept Wissen aus den großen Kulturen dieser Welt gleichzeitig einfließen, von uns eben die Astrologie. Meine Vision ist es, dass Schulmedizin und Heilpraktiker und TCM usw. zusammen finden und jeder das Beste aus allen Welten nutzen kann vor allem im Bereich Gesundheit und Lebensqualität.
    Jedes Konzept dient dazu, uns den Umgang mit uns und der Welt leichter zu machen. Es bleibt immer ein Konzept. Die meisten psychologischen Konzepte vergessen den Körper, Körperkonzepte z.B. Stoffwechseltypen vergessen den Geist. Psychologische Typisierungen basieren immer auf Fragebogen. Dort antworten wir zwar um Neutralität bemüht, doch die erreichen wir nie. Wir haben immer Ideen von uns, die einfließen. Das finde ich am Human Design so faszinierend. Dass Körper, Geist und Gefühl integriert werden und unabhängigen Daten also mit von der aktuellen subjektiven Meinung der betrachteten Person unabhängigen Daten gearbeitet wird.
    Liebe Grüße Ilona

    1. Cati

      Hallo liebe Ilona und vielen Dank für diesen Kommentar! Deine Erkenntnisse sind wirklich super wertvoll und ich stimme dir in allen Punkten zu! 🙂
      Wie du sagst, ist auch das Human Design nur ein Konzept. Und soweit ich das aus buddhistischen Philosophien interpretieren kann, haben viele spirituellen Konzepte die Aufgabe uns zu einem Ziel (nämlich der vollständigen Konzeptlosigkeit / Losgelöstheit) zu bringen. Das bedeutet aber auch, dass -sobald wir das Ziel erreicht haben- das Mittel selber überflüssig geworden ist und losgelassen werden muss. Es gibt da das schöne Bild von einem Boot, das einen über den See bringt und am anderen Ufer zurückgelassen werden muss.
      Ich frage mich oft, ob das Human Design in diese Kategorie der spirituellen Konzepte passt. Denn es lädt ein zur Dekonditionierung, doch zur vollständigen Dekonditionierung müsste man am Schluss das Wissen um das Human Design selber „vergessen“.
      Ich hoffe, das war nicht zu abstrakt und einigermaßen verständlich formuliert. Es ist und bleibt auf jeden Fall ein spannendes Thema!
      Ich danke dir noch einmal ganz herzlich für deine Nachricht und sende viele liebe Grüße!
      Deine Cati

  7. Michael

    Das ist wirklich toll geschrieben, ich denke wir brauchen viel viel mehr solchen Content um uns aus der Falle der Pseudo-Wissenschaftlichkeit herauszuholen. Erfahrungsberichte von Anwendern sind dabei leider so gefährlich, da sie dem Confirmation Bias, Placebo und anderen „Problemchen“ unterliegen.
    Ich vermute der positive Effekt von HD liegt weniger in der Korrektheit der Annahmen, sondern eher darin, dass sich Menschen durch das System in einen Kontext versetzen können, in dem Weiterentwirklung „einfacher“ ist. Weil sie sich ggf. überhaupt erstmal mit der Thematik beschäftigen. Weil das mystische „spannend“ ist und Lust auf Veränderung macht oder sogar die Veränderung im Kontext versteckt, für die Menschen denen aktive Veränderung schwer fällt.

    1. Cati

      Lieber Michael,
      vielen Dank für deinen Kommentar!
      Das ist richtig. Ich glaube auch, dass Confirmation Bias & Co hier eine nicht zu unterschätzende Rolle spielen. Gleichzeitig ist es auch immer wieder spannend zu sehen, wie gut es tun kann, einfach nur Worte oder „Erklärungen“ für einige seiner Eigenschaften und Verhaltensweise zu finden und zu wissen „Ich bin also nicht der / die Einzige, dem / der es so geht.“ Egal, ob diese Informationen nun wissenschaftlich fundiert sind, oder eben -wie beim Human Design- in den Bereich des persönlichen Glaubens fallen. Gerade dieser „Hauch an Magie“ hilft auch mir -wie du schon sagst- das Thema „Selbstreflexion“ leichter und spannender zu machen. Danke, dass du das so schön in Worte gefasst hast! 🙂

  8. Robin

    Hey Cati 🙂
    wäre eine Idee für ein Studiendesign im psychologischen Bereich nicht auch, Personen Textstücke vorzulegen, z.B. einmal die Beschreibung eines offenen und einmal die Beschreibung eines definierten Energiezentrums und sie wählen zu lassen, in welcher Beschreibung sie sich am ehesten wiederfinden (ohne, dass diese Personen ihr Chart kennen)? Das könnte man dann für jedes Energiezentrum machen und schauen, ob die jeweilige Person, offen oder geschlossen, entsprechend ihres Charts wählt (und im Prinzip müsste das natürlich auch für die Tore, Kanäle und Linien gehen, wird dann nur recht lang 😀 )… Ich habe gerade diese Woche mein erstes Buch zum Thema HD gelesen + ich habe wahrscheinlich nur sehr rudimentäre Kenntnisse von Studiendesigns, deshalb bin ich mir nich sicher, ob ich vielleicht etwas übersehe. Würde es aber nur zuuu gerne testen. Ein paar Opfer ließen sich in meinem Umfeld sicherlich finden 🙂
    LG

    1. Cati

      Hi Robin,
      das klingt nach einer spannenden Idee. 🙂
      So spontan fallen mir dabei zwei Dinge ein, die ich bei einer solchen Studien nochmal bedenken würde:
      1) Die Zentren sind ja auch nur ein Puzzleteil im Gesamtbild des HD Designs und isolierte Betrachtungen machen oft nur bedingt Sinn. Aber das ist kein unlösbares Problem. 😉
      2) Das Thema „Konditionierung“. Denn es gibt auch eine ganze Menge an Menschen, die erstmal nicht finden, dass ihre Human Design Beschreibung auf sie zutrifft. Das Kniffelige bei solchen Studien ist also -glaube ich zumindest- eine neutrale & valide „Wesensbeschreibung“ der Probanden hinzubekommen, mit der man die HD Analyse dann vergleichen kann.
      Aber… solange es deinen „Probanden“ nicht schadet, kannst du ja trotzdem mal nachfragen. Ich bin gespannt, welche Ergebnisse du erhältst und welche Erfahrungen du dabei machst. 🙂
      Viele liebe Grüße und viel Erfolg!
      Deine Cati

  9. David

    Liebe Cati,
    seit längerem lese ich deine Beiträge zu HD mit Begeisterung, es steckt so viel Zeit und Arbeit in dieser Seite. Du schaffst es,die Inhalte kurz, klar und mit genug Tiefgang rüberzubringen.Vielen Dank an dieser Stelle dafür!
    Das hat mir den Einstieg in HD leichter gemacht.
    Zu diesem Thema – als Physiker kann ich nur sagen, ja,du hast völlig Recht und es tut gut das so zu lesen. Mit 3/5 habe ich kein Problem mit einem System, das für mich funktioniert. Ich habe nur ein Problem mit quasi wissenschaftlichen Erklärungen, die von vielen einfach als wahr angenommen werden.
    Ich freue mich auf jeden Fall auf weitere Beiträge von dir – z.B noch detaillierter zu den Brückentoren?
    Liebe Grüße,
    David

    1. Cati

      Lieber David,
      vielen Dank für deine lieben Worte und sehr, sehr gerne! Es freut mich besonders, dass dir als Kollege aus der Naturwissenschaft die Texte gefallen. 😉
      Ich setze das Thema „Brückentore“ gerne auf meine Ideenliste für neue Beiträge – vielen Dank für den Themenwunsch.
      Hab einen schönen Tag, eine tolle Woche und ganz viel Erfolg auf deiner HD Reise!
      Deine Cati

  10. Karin

    Liebe Cati
    Herzdank dir für dein wertvolles Wirken mit dieser tollen Website.
    Warum muss alles immer wissenschaftlich belegt sein? Ich glaube, gerade die letzten Jahre haben uns sehr deutlich gemacht, dass man sich auf die Wissenschaft nicht blind verlassen sollte. Ich glaube, es gibt es so viel mehr zwischen Himmel und Erde, als wir uns mit unserem kleinen Erbsenverstand vorstellen können. Wenn wir wieder gelernt haben, auf unsere Intuition zu hören, und sei es, weil man dank HD seine Autorität kennt, glauben wir auch nicht mehr jeden Blödsinn, zu dem uns irgendwelche Wissenschaftler dringend raten. Ich bin auf jeden Fall begeistert, dass ich HD entdeckt habe. Es ist wie eine weitere Schatzkarte nebst der Astrologie und der Signaturlehre, die mir helfen, meinen Seelenplan immer klarer zu sehen und mein Licht in dieser Welt scheinen zu lassen, und dafür brauche ich definitiv keine Wissenschaft, ich schaffe mir mein Wissen selber.
    Ich freue mich auf weitere Beiträge von dir, vielleicht zum goldenen Pfad?
    Liebe Grüsse
    Karin

    1. Cati

      Hallo liebe Karin,
      ich glaube schon, dass die Wissenschaft und wissenschaftliche Belege ihren Nutzen und Berechtigung haben, allerdings hat das -wie du sagst- auch seine Grenzen.
      Für mich wirken manche Verknüpfungen zwischen Wissenschaft und Spiritualität ein bisschen so, als ob probiert würde, die Schönheit eines Sonnenuntergangs mit Zahlen zu beschreiben. Oder andersherum: Die Richtigkeit einer mathematischen Formel mit poetischen Worten zu beweisen. Sowohl die Wissenschaft als auch die Spiritualität haben Bereiche, in denen es Sinn macht, sie anzuwenden und andere Bereiche, in denen sie -meiner Meinung nach- unpassend wirken.
      Wie auch immer, ich stimme dir natürlich zu, dass unsere Intuition und Körperweisheit tolle Geschenke sind, die uns in die „richtige Richtung“ lenken können. Und auch das HD ist ein tolles Werkzeug dafür – es freut mich, dass du es für dich entdecken konntest!
      Den goldenen Pfad setze ich mal auf meine Ideenliste für neue Beiträge, kann aber noch nicht versprechen, wann und ob ich dazu kommen werde. 😉
      Hab ein tolles, weihnachtliches Wochenende und ganz herzliche Grüße!
      Deine Cati

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