Human Design für Tiere – Die 15 Tore im Säugetier-Design verstehen

Hast du dich schon mal gefragt, ob es Human Design für Tiere gibt?

Falls ja, dann liegst du damit goldrichtig! Denn tatsächlich gibt es im Human Design eine ganze Lektion über das Human Design von Tieren. Das „Animal Human Design“ sozusagen. 😀

Und das Thema Human Design für Tiere ist wirklich hochinteressant! Denn Tiere Haustiere mit „passendem Design“ können uns Menschen optimal in unserem Design unterstützen (so kann der passende, tierische Begleiter z.B. aus einem Projektoren einen Manifestoren machen etc. ).

Human Design für Tiere: Das Chart einer Katze

Tiere teilen mit uns Menschen die gleiche Qualität des Persönlichkeits-Kristalls. D.h. auch Tiere haben eine (bewusste) Persönlichkeit-Spalte in ihrem Chart. Wenn du ein Haustier hast, wirst du mir sicherlich zustimmen, dass dieses Tier von Anfang an seinen ganz eigenen Charakter mit in eure Beziehung gebracht hat, oder?

Der große Unterschied zwischen Mensch und Tier liegt also weniger in der Persönlichkeit, sondern viel eher in ihrem Design. Nicht nur auf der Ebene des Human Design, sondern auch auf rein biologischer Ebene natürlich. Der Neocortex (also ein Teil des Gehirns, das uns Menschen höhere kognitive Fähigkeiten wie das Denken oder die Sprache ermöglicht) ist bei den meisten Säugetierarten z.B. in deutlich geringerer Ausprägung als bei uns Menschen vorhanden. Und diese Unterschiede spiegeln sich selbstverständlich auch im Human Design für Tiere wider.

Lass uns darauf direkt näher eingehen.

Bist du bereit? 🙂

Struktur & Neutrinostrom – Human Design für Tiere, Pflanzen und Objekte

Wie ich gerade bereits erwähnt habe, unterscheiden sich Menschen und Tiere vor allem in ihrem Design. Lass uns für diese Unterschiede zuerst etwas mehr Gefühl bekommen.

In der nachfolgenden Grafik siehst du den grundlegenden Aufbau der Zentren und Kanäle für Menschen und Säugetiere, sowie den von Reptilien / Vögeln / Fischen, Insekten, Pflanzen und Objekten (also unbelebter Materie).

Wie du sehen kannst, ist das Design der anderen Lebensformen nicht so komplex wie das der Menschen. Sie haben z.B. weniger Zentren und Kanäle und die Struktur des Aufbaus unterscheidet sich.

Unbelebte Materie besteht laut Human Design aus nur einem einzigen Zentrum ohne Kanäle. Dieses Design stellt die einfachste Form der Existenz da.

Zellen dagegen bestehen aus zwei miteinander verbundenen Zentren. Das ermöglicht ihnen schon eine deutlich komplexere Form Existenz als die der unbelebten Materie.

Pflanzen bestehen aus vielen Zellen und haben in ihrer Gesamtheit noch ein Zentrum mehr als die einzelne Zelle.

Und Tiere haben- je nach ihrer Art- 4 oder 5 Zentren, die auf verschiedene Weisen miteinander verbunden sind.

So können wir das Spiel der Evolution fortführen, bis wir schließlich zum Menschen in seiner heutigen, neun-zentrigen Lebensform ankommen.

Was nun noch ein ganz besonders wichtiger Unterschied ist, ist die Ausrichtung des Designs.

Unser menschliches Human Design ist vertikal ausgerichtet. Laut Human Design erhalten wir Informationen aus dem kosmischen Neutrinostrom von oben (durch das Kronen-Zentrum) nach unten.

Wenn du dir dagegen das Design von Pflanzen anschaust, kannst du vielleicht erkennen, dass es um 180 Grad gedreht ist (also „auf den Kopf gestellt“) ist. Pflanzen erhalten ihre primären Informationen laut Human Design nicht direkt aus dem kosmischen Neutrinostrom, sondern indirekt aus der Erde. Die Erde nimmt in diesem Bild also die Informationen des Kosmos auf und „gibt sie an die Pflanze weiter“.

Tiere erhalten ihre kosmischen Informationen in einer horizontalen Ausrichtung. Hier gibt es also einen grundlegenden Unterschied zu uns Menschen.

(Manche Human Design Lehrer vermuten übrigens auch, dass das der Grund ist, warum sich manche Haustiere in Gegenwart von Menschen aufrichten, bzw. Menschen sich zu ihren Haustieren legen. Um sich gegenseitig besser verstehen zu können und „Freunde zu werden“, will man den andere ja so gut wie möglich verstehen lernen, oder? 🙂 )

Die Berechnung von Human Design Tier-Charts

So weit, so gut. Doch wie wird nun das Human Design für Tiere berechnet?

Für Menschen ergibt sich die Design-Spalte im Human Design Chart aus der Position der Himmelskörper drei Monate. Die Persönlichkeit braucht ca. 88 Tage bzw. einen weiteren Merkur-Umlauf (Merkur = Planet des Bewusstseins), bevor sie in den menschlichen Körper kommen kann.

Die Berechnung der Human Design Charts für Tiere unterscheidet sich deutlich von dem der Menschen, denn die Entwicklung geht deutlich schneller (u.A. auch, weil sie weniger komplex ist). Konkret bedeutet das, dass das Design eines Tieres durch die Position der Himmelskörper 6 Tage vor der Geburt bestimmt wird. Für die Persönlichkeit ist, genau wie bei den Menschen, der Zeitpunkt der Geburt entscheidend.

Leider sind mir bisher keine kostenlosen Websites / Programme zur Erstellung von Human Design Charts für Tiere bekannt (falls du welche kennst, lasse es mich bitte, bitte wissen!). Aber wenn du das Geburtsdatum und optimalerweise auch die Geburtszeit deines Haustieres kennst und unbedingt wissen möchtest, was das zugehörige Human Design Chart ist, gibt es in der Pro Version von Genetic Matrix einen Rechner für Human Design Charts von Säugetieren.

Falls du dich dafür interessierst, kommst du über einen Affiliate-Link hier zu Genetic Matrix . Wie gesagt, die Pro Version mit den Tier Charts ist nicht gratis und kostet ungefähr 6 USD für einen Tag oder ca. 9 USD für einen ganzen Monat, aber mir ist bisher leider keine kostenlose Alternative bekannt (wenn du eine Alternative kennst, lass es mich bitte wissen!).

Ansonsten kannst du auch einfach probieren zu raten, welches Design zu deinem Haustier passen könnte. Das ist natürlich lange nicht so sinnvoll und effektiv, aber wahrscheinlich besser als nix. :/

Wie auch immer, lass uns weiter in das Thema Human Design und Tiere einsteigen. Denn es gibt viele sehr interessante Dinge aus einem Tier-Chart zu lernen (egal, ob du nun das genaue Chart deines Tieres hast, oder nicht)! 🙂

Human Design für Tiere & Die Verbindung zu Menschen

Also wieder zur Theorie 🙂

Das Human Design von Säugetieren besteht aus 5 Zentren, 9 Kanälen und 15 Toren.

Diese 15 Tore sind die Tore 1, 5, 8, 12, 15, 19, 20, 27, 28, 38, 42, 50, 53, 57 und 62.

Wir werden gleich noch genauer auf die Bedeutungen der einzelnen Tore eingehen, denn die aktivierten / nicht aktivierten Tore spielen bei Säugetieren eine wesentliche Rolle.

Aber vielleicht ist dir im Bild schon aufgefallen, dass Säugetiere drei Kanäle haben, die offen sind, also in keinem anderen Zentrum enden. Das sind die Kanäle bei Tor 12, 19 und 62 (im Bild fett markiert).

Dieses offene Design ist ein Indikator dafür, dass Säugetiere dazu gemacht sind, andere Spezies (insbesondere uns Menschen) zu treffen und über diese drei Tore an das Design der anderen Spezies „anzudocken“. Man nennt diese Tore deshalb auch „Cross Species Gates„.

Um jetzt allerdings zu verstehen, wie diese Bindung zwischen Mensch und Tier über die Cross Species Gates funktioniert, müssen wir allerdings noch etwas tiefer eintauchen.

Also, weiter im Text. 🙂

Dem aufmerksamen Leser und Human Design Kenner 🙂 wird vielleicht auch schon aufgefallen sein, dass der Kanal 19 im Säugetier-Design dort endet, wo im menschlichen Design das Solarplexus-Zentrum sitzt.

Säugetiere haben also keinen Solarplexus. Deshalb fühlen sie sich durch unser menschliches Solarplexus-Zentrum auf der einen Seite sehr angezogen, werden gleichzeitig aber auch von seiner Energie irritiert (eine Welle von Emotionen kann sehr mächtig und angsteinflößend auf sie wirken).

Laut Ra Uru Hu (Empfänger des Human Design) ist das fehlende Solarplexus-Zentrum bei Tieren auch einer der Gründe, warum Menschen mit Autismus sich so gut mit Tieren verstehen. Menschen mit Autismus haben nämlich ein Solarplexus-Zentrum (Sitz der Emotionen), das „nicht richtig“ (oder vielleicht besser: nicht wie bei den meisten Menschen) funktioniert. Da sie nicht so gut mit Emotionen umgehen können, reagieren sie sehr positiv auf Tiere, bei denen sich das Emotions-Problem aufgrund des fehlenden Solarplexus erübrigt.

Sehr spannend, oder?

Bist du neugierig geworden? Prima! 🙂

Dann lass uns nun zu einem der wichtigsten Teile im Säugetier-Design kommen: den 15 Toren und ihrer Bedeutung.

Struktur und Bedeutung der 15 Tore im Human Design für Tiere

Die 15 Tore im Design der Säugetiere spielen eine Schlüsselrolle zum Verständnis des Animal Human Design. Und hier gibt es auch einen großen Unterschied zum menschlichen Chart. In jedem menschlichen Chart sind immer 2 x 13 = 26 Tore aktiviert (ein Tor kann mehrfach aktiviert sein, sodass du in deinem Bodygraphen meistens keine 26 aktivierten Tore sehen wirst). Bei Tiere ist das anders.

Sie haben ja nur 15 Tore und decken damit nur 1/4 aller möglichen 64 Hexagramme ab. Steht zum Zeitpunkt ihrer Geburt bzw. ihrer Inkarnation keiner der 13 Himmelskörper in einem dieser 15 Tore, wird auch kein Tor bei ihnen aktiviert. Das heißt, viele Tiere haben nur sehr wenige bzw. gar keine aktivierten Tore und damit auch nur sehr wenige, bzw. gar keine definierten Zentren.

So ist meine Reflektor-Katze z.B. keine Seltenheit.

Die 15 Tore im Design der Säugetiere werden außerdem in 3 Gruppen mit jeweils 5 Toren zusammengefasst. Die übergeordneten Themen dieser drei Gruppen sind im Englischen „Light Field“ (= Lichtfeld), „Earth Plane“ (Irdische- / Erd-Ebene) und „Demon Realm“ (Dämonenreich). Wenn du dir gleich die Bedeutungen der 15 Tore anschaust, wird die Aufteilung in die drei Gruppen hoffentlich etwas klarer.

In jeder dieser drei Gruppen gibt außerdem jeweils ein Tor, das die Gruppe „anführt“. Und dieses Tor ist jeweils eines der drei Tore, die an den offenen Kanälen stehen.

Kommen wir nun zu den Bedeutungen der Tore!

Die Bedeutungen der Tore sind den 64 Toren im menschlichen Human Design zwar etwas ähnlich, aber definitiv nicht gleich.

Gehen wir darauf genauer ein:

Gruppe 1 – Lichtfeld (Feinstoffliches)

Tor 62 : Alpha
Ist das Tor 62 in einem Tier aktiviert, ist es der geborene Rudelführer. Es ist stark, dominant und liebt es, die Gruppe bzw. sich selber zu leiten. Wenn du ein Tier mit aktivierten Tor 62 hast, dann sehnt es sich außerdem nach einer sinnvollen Aufgaben. Bring deinem Hund mit aktiviertem Tor 62 z.B. bei, dir die Zeitung hereinzutragen, oder lasse deine Katze mit aktiviertem Tor 62 Mäuse fangen. Klingt zwar komisch, aber probiere es aus und schaue, ob dein Tier dadurch zufriedener wird. 🙂

Tor 20 : Präsenz
Tiere mit aktiviertem Tor 20 sind sehr gut darin, vollständig präsent im aktuellen Moment zu sein. Das bedeutet gleichzeitig auch, dass es schwer sein kann, einem solchen Tier Tricks beizubringen. Sie sind lieber im Jetzt als im Vorher (Erinnerung) und Nachher (mögliche Belohnung).

Tor 57 : Achtsamkeit / Bewusstsein
Dieses Tor schenkt Säugetieren (logische) Intelligenz und beinhaltet außerdem die Fähigkeit, akustische Signale zu verarbeiten. Tiere, bei denen dieses Tor aktiviert ist, sind sehr gut darin, über das, was sie hören, zu lernen.

Tor 8 : Richtung
Tiere mit aktiviertem Tor 8 sind die geborenen Wegweiser. Sie haben einen guten Sinn für die richtige Richtung und wissen instinktiv, welche Aktion / welcher Ort ihnen bzw. ihrer Gruppe jetzt die besten (Überlebens-) Chancen bietet.

Tor 1 : Individualität
Ein Tier, bei dem Tor 1 aktiviert ist, hat eine Tendenz dazu, ein Einzelgänger zu sein. Sie bevorzugen es, alleine oder abseits der Gruppe / Herde zu sein, was mitunter natürlich sehr gefährlich für das Tier sein kann.

Gruppe 2 – Erd-Ebene

Tor 12 : Wandlung / Metamorphose
Fokus des 12. Tores ist Freundschaft. Tiere mit aktiviertem Tor 12 sind sehr soziale Wesen und bereit, sich für diese Freundschaft anzupassen / zu wandeln. Das gilt auch für die Freundschaft mit Menschen. Sie sind allerdings vorsichtig, auf welche Freundschaft sie sich einlassen.

Tor 27 : Herde / Hüten
Ein Tier mit aktiviertem Tor 27 mag es, andere Tiere, Menschen oder Dinge um sich herum zu haben. Es ist das geborene Herden-Tier.

Tor 50 : Verbindung
Tiere mit Tor 50 sehnen sich danach, (sexuelle) Verbindungen einzugehen und sind deshalb sehr gut für Zucht-Zwecke geeignet.

Tor 5 : Muster / Gewohnheiten
Tiere, bei denen dieses Tor aktiviert ist, lieben ihre (instinktiven) Gewohnheiten. Sie mögen es gar nicht, wenn ihre Muster im Alltag durchbrochen werden.

Tor 15 : Vielfalt
Tor 15, das Tor der Vielfalt, ist das einzige Tor, das in allen Lebensformen (unbelebte Materie ausgenommen) vorkommt. Vielfalt (in jeglicher Form) ist essentiell notwendig zum Überleben. Ist das Tor in einem Tier aktiviert, hat dieses Tier wahrscheinlich eine Neigung zu Extremen (mal sehr schnell, mal sehr langsam / mal viel, mal wenig / mal sehr dick, mal sehr dünn / …).

Gruppe 3 Dämonenreich (Instinktives)

Tor 19 : Territorium
Und um die passende Nahrung in ausreichender Menge zu bekommen, brauchen Säugetiere ihr Territorium. Ist das Tor 19 in einem Tier aktiviert, ist es dazu designet, einen sehr ausgeprägten Sinn für sein persönliches Territorium zu haben.
Im Laufe der Zeit sind einige Säugetiere einen Deal mit Menschen eingegangen: Sie verzichten auf ihr Territorium (lassen sich von uns „halten“) und bringen uns Nutzen (Nahrung & Sicherheit), wenn wir ihnen im Gegenzug auch Nahrung und Sicherheit geben.

Tor 53 : Freiheit
Ist das Tor 53 in einem Säugetier aktiviert, wird es einen besonders ausgeprägten Sinn für Freiheit haben. Wenn man versucht, ein Tier mit aktiviertem Tor 53 einzusperren oder von seinen natürlichen Lebenszyklen abzuhalten, wird es sich mit allen Mitteln dagegen wehren.

Tor 42 : Reife
Dieses Tor steht für ein Bedürfnis, die natürlichen Zyklen zu durchleben. Nutztiere in Gefangenschaft werden von uns Menschen sterilisiert und daran gehindert, vollständig zu reifen und Nachkommen zu zeugen. Ist das Tor 42 bei deinem Tier aktiviert, wird es besonders unter solchen Maßnahmen leiden.

Tor 38 : Wildheit
Tor 38 ist die gegenüberliegende Seite von Tor 28. Es ist das Tor der Wildheit. Ist dieses Tor bei deinem Tier aktiviert, hat dein Tier vermutlich eine wilde / grimmige Natur in sich. Verärgert man dieses Tier, macht man sich einen schlimmen Feind.

Tor 28 : Angst
Tor 28 ist die gegenüberliegende Seite von Tor 38. Es ist das Tor der Angst. Ein Tier mit aktiviertem Tor 28 ist immer wachsam und allzeit auf der Hut und leicht schreckhaft.

Die Kanäle im Human Design für Tiere

Zusätzlich zu den 15 Toren und ihrer Bedeutung haben die einzelnen Kanäle natürlich auch jeweils eine besondere Bedeutung. Da eine genaue Analyse der Kanäle hier allerdings den Rahmen sprengen würde, gebe ich hier jeweils nur ganz kurz ein paar Worte zu jedem Kanal an.

Kanal 1-8 : Kreatives / Gestalterisches Vorbild

Kanal 5-15 : Rhythmus, der Kanal des „im Flow seins“

Kanal 20-57: Kanal des durchdringenden Bewusstseins

Kanal 27-50 : Kanal des „Mehr machens“

Kanal 28-38 : Streit / Kampf, der Kanal der Sturheit

Kanal 42-53 : Kanal des „natürlichen Drangs“

Kanal 12-(22) : Verbindung zwischen zwei (gleichwertigen) Individuen / Freundschaft

Kanal 19-(49) : Handel zwischen Mensch und Tier (geben einander Nahrung & Sicherheit)

Kanal 62-(17) : Verbindung über Arbeit

Vielleicht wird dir die Bedeutung der Kanäle noch etwas klarer, wenn du dir die Bedeutungen der einzelnen Tore nochmal anschaust (z.B. Kanal 27-50 besteht aus Tor 27 = Herde und Tor 50 = (sexuelle) Verbindung. Damit steht Kanal 27-50 für das „Mehr machen“)

So und das waren erstmal die Grundlagen eines Tier-Charts im Human Design. Uff, ganz schön viel Input, oder? 🙂

Damit lass und jetzt zum Gesamtbild des Human Design für Tiere übergehen.

Was kann man mit diesem Wissen machen?

Verbindung zwischen Mensch und Tier im Human Design

Mit diesem Wissen kann man jetzt z.B. das Chart seines Katers analysieren und schauen, welche besonderen Eigenschaften und Qualitäten besonders stark in ihm vertreten sein könnten. Was er brauchen könnte bzw. was ihn mega-mäßig stört. Meiner Erfahrung nach hilft das Wissen um das Design eines Tieres, sein natürliches Verhalten besser zu verstehen und damit eine schönere Verbindung miteinander aufzubauen.

Aber – wie immer – Human Design und auch Animal Human Design sollen nicht konditionieren (Mein Tier ist so, weil sein Design so ist und deswegen muss ich jetzt…), sondern Human Design soll helfend wirken und optimalerweise de-konditionieren.

Und was wir mit diesem Wissen jetzt auch noch machen können, ist, dass wir uns die individuelle Verbindung zwischen zwei Tieren, oder einem Menschen und einem Tier verstehen können.

Auf Genetic Matrix (wieder ein Affiliate Link) gibt es eine Funktion, bei der man beide Charts (Tier & Tier bzw. Mensch & Tier) übereinander legen lassen kann.

Für meinen Kater und mich sieht das z.B. so aus:

Durch meine Aura wird sein Kanal 20-57 aktiviert und dadurch sowohl sein Milz-Zentrum und auch sein Hals-Zentrum definiert. Genauso hilft er mir durch seine Aura dabei, den selbigen Kanal aufzufüllen und mein Milz-Zentrum zu definieren.

Ich will gar nicht allzu sehr auf Details in der Interpretation eingehen, denn dieser Beitrag ist schon ganz schön lang und ich habe Angst, dass ich dich mit zu vielen Infos überlade. Außerdem mag ich es, wenn sich Menschen mit dem neu gelernten Wissen selber ein paar Gedanken machen und ihre Kreativität anregen. 🙂

Also… was sagt dir deine Intuition über die Verbindung zwischen Mensch und Tier? Fühlst du z.B., wie ein Tier deine Instinkte anregt oder dir mehr Energie gibt?

Wie immer gibt es hier kein richtig und kein falsch. Alles, was für dich Sinn macht, funktioniert und dein Leben schöner macht, ist gut. 🙂

Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat, oder du Fragen / Anregungen dazu hast, lass mir gerne deine Gedanken zum Human Design für Tiere als Kommentar da, oder schreibe mir eine Mail.

Ich freue mich, von dir zu hören und wünsche dir (und deinem Tier) alles Liebe! 🙂

Dieser Beitrag hat 4 Kommentare

  1. Nandi

    Guten Tag, woher hast du dein Wissen über das Animal human Design? Ich möchte mich gerne tiefer damit beschäftigen und finde nicht wirklich was.
    Liebe Grüsse Nandi Stettler

    1. Cati

      Hallo Nandi, du hast mir auch eine Mail geschrieben, oder? Ich antworte dir dort! 🙂

  2. Julia Eder

    Hallo. Ich habe gerade eine Basis Ausbildung Human Design gemacht und bin dann auf die Möglichkeit der tiercharts gestoßen. Ich finde dazu aber keine Literatur, die das Lesen dieser Charts genauer erklärt. Hast du einen Tipp für mich. Woher hast du deine Informationen für diesen Artikel. Ich würde mich mega über Tipps oder einen Austausch freuen 😘

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