Human Design Chart verstehen – Dein Bodygraph und die 9 Zentren

Hi und schön, dass du da bist! Wie versprochen kommen wir jetzt zu den Grundlagen des Human Design. Wir werden dein Human Design Chart erstellen und die ersten Informationen daraus lesen lernen.

Also – bist du bereit? 🙂

Dein Bodygraph – Das Human Design Chart

Zuallererst brauchst du deinen persönlichen Bodygraphen – die Karte deines göttlichen Bauplans.

Diese Karte wird anhand der Sternen- und Planetenkonstellation bei deiner Entstehung und deiner Geburt (ja, das sind verschiedene Zeitpunkte!) berechnet. Dafür musst du dein Geburtsdatum, deine Geburtszeit und deinen Geburtsort angeben.

Bei dem Geburtsort geht es nur um die Zeitzone, d.h., die Angabe hier ist nicht so wichtig, solange du einen Ort innerhalb der Zeitzone deines Geburtsortes wählst.

Bei der Geburtszeit ist die Sache etwas kritischer. Wenn du deine Geburtszeit auf die Minute genau weißt, hast du hier einen Vorteil.
Falls du deine Geburtszeit nicht genau weißt, probiere einfach mal einen Zeitpunkt sehr früh morgens, einen Zeitpunkt mittags und einen Zeitpunkt abends. Du wirst dann wahrscheinlich drei ähnliche, aber doch verschiedene Bodygraphen vor dir haben.

Im Laufe meiner Erklärungen wirst du dein Wesen dann hoffentlich in einem der drei Graphen wiederfinden und somit fühlen, welches Chart deinem wahren Chart am ähnlichsten ist.

Gut. Damit weißt du alles, was du bis hierhin wissen musst und kannst dir jetzt im Internet vollkommen kostenlos dein Human Design Chart erstellen lassen.

Dein Human Design Chart erstellen

Dafür kannst du einfach bei Google nach „Human Design Chart“ suchen, oder du schaust mal auf folgenden Websites:

https://sogehtfreiheit.de/chart-berechnen/
https://www.jovianarchive.com/get_your_chart
https://www.mybodygraph.com/

Okay. Du solltest jetzt kurz Pause machen und dir dein persönliches Chart downloaden.

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Dein Chart sollte dann in etwa so aussehen:

Human Design Chart Beispiel

Anmerkung: Aus rechtlichen Gründen darf ich hier nicht die Charts von den genannten Websites benutzen, sondern habe meine eigenen Graphen erstellt. Wenn du einer der oben genannten Websites benutzt, wird dein Chart etwas anders und detailreicher aussehen. Das ist gut so!

Was bedeutet das alles nun?

Eine der Schönheiten des Human Design ist, dass es so komplex ist. Jeder Mensch ist verschieden und genau das wird durch die Komplexität berücksichtigt.

Der Nachteil dabei ist, dass es dann natürlich auch ein bisschen Erfahrung braucht, um das Human Design Chart in seiner Vollständigkeit lesen zu können. Aber das soll uns hier erstmal nicht stören, denn die grundlegenden Dinge sind ganz einfach zu verstehen.

Die neun Zentren im Human Design

In deinem Chart siehst du die Umrisse eines Menschen mit neun Zentren (Drei- und Vierecke). Diese Zentren ähneln denen der indischen Chakren-Lehre.

Diese neun Zentren können entweder definiert (farbig) oder undefiniert (weiß) sein.

Wenn ein Zentrum farbig ist, dann sendest du -salopp gesagt- aus diesem Zentrum Energie aus. Ist ein Zentrum weiß, empfängst du in diesem Zentrum die Energie deiner Umgebung.

Die neun Zentren des Human Design stehen für die folgenden Dinge:

Aus der Kombination deiner definierten und undefinierten Zentren ergibt sich dein Human Design Typ.

Exkurs: Das sakrale Zentrum im Human Design

Eine wichtige Rolle wird hier auch das sakrale Zentrum spielen, denn dieses Zentrum ist der Sitz unserer Lebenskraft.

Ob dein sakrales Zentrum definiert oder undefiniert ist, ist ein wichtiges Indiz für deinen Design-Typ.

Dein Human Design Typ

Im Human Design gibt es fünf verschiedene Typen. Dein Design Typ ist so etwas wie dein „Überbau“, den du kennen solltest, damit alle die weiteren, feinen Details Sinn machen.

Wenn wir einen Menschen mal mit einem Haus vergleichen (ich weiß, der Vergleich ist etwas platt, aber für diese eine Analogie reicht er 😀 ), dann sagt der Design Typ einfach nur, ob dein Haus in den Bergen, am Strand, auf dem Land oder in der Stadt steht.

Der Design-Typ gibt den Rahmen an. Er sagt noch nichts über den Stil des Hauses, die Quadratmeter der Wohnfläche, oder über Inneneinrichtung aus. Das kommt alles später.

Also… bist du bereit deinen Design Typen kennenzulernen?

Dann geht es hier weiter:

P.S.: Falls du dir eine komplette Einführung in die Grundlagen des Human Design wünschst, kann ich dir mein Ebook dazu nur sehr empfehlen. 🙂

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